In immer mehr Ländern Europas ist die Antwort der Regierungen auf die Finanzkrise, die sich in eine Schuldenkrise entwickelt hat: sparen, sparen und nochmals sparen - bei Löhnen, Pensionen, sozialen Dienstleistungen. Dass diese Politik direkt in die Rezession führt und letztlich noch höhere Schulden bedeutet, sehen wir bereits jetzt in Griechenland. Dennoch halten die Regierungen am EU-weit koordinierten Sparprojekt fest. Alternative Antworten, wie z.B. höhere Steuern auf Vermögen und Kapitaleinkommen oder ein Ende des EU-weiten Steuerwettbewerbs bei Unternehmenssteuern werden nicht oder nur halbherzig diskutiert. Auch in Österreich ist das nicht anders. Eine Steuer auf das Vermögen der 10% reichsten Menschen in Österreich, die mehr als 700 Mrd. Euro besitzen, liegt noch immer in weiter Ferne. Inspiriert vom arabischen Frühling protestieren seit Monaten immer mehr Menschen in immer mehr Ländern gegen diese Politik und beginnen sich selbst zu organisieren. Am 15. Oktober gibt es einen internationalen Aktionstag gegen diese Politik.
Die Organisationen der Allianz "Wege aus der Krise" beteiligen sich österreichweit an diesem Aktionstag unter dem Motto "Überfluss besteuern, in die Zukunft investieren".
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