Wege aus der Krise
Schriftgröße: 
+ | - =

Podiumsdiskussion: Die Krise der Eurozone - welche progressiven Antworten braucht es?

Die Krise der Eurozone hat sich in den letzten Wochen erneut zugespitzt. Nach der Einigung auf das zweite sog. Hilfspaket für Griechenland im Juli gerieten Spanien, Italien und zuletzt auch Frankreich verstärkt ins Visier der Finanzmärkte. Mittlerweile führt die seitens der EU und des Internationalen Währungsfonds oktroyierte harte Spar- und Konsolidierungspolitik zu einer markanten Abkühlung des Wirtschaftswachstums, ein Rückfall in eine neue Rezession ist möglich. Wie ist die Lage in den EU-Krisenländern, insb. in Griechenland und Spanien, derzeit einzuschätzen? Welche Vorschläge widerständiger sozialer Kräfte für eine andere Krisenpolitik gibt es in diesen Ländern, und welche Chancen auf Verwirklichung haben diese? Wie ist die derzeitige Krisenpolitik der EU, die zuvorderst auf ausgabenseitige Konsolidierung setzt, insgesamt einzuschätzen? Welche alternativen Politiken wären nötig, um die bislang schwerste Krise der europäischen Währungsunion erfolgreich bekämpfen zu können?

Diesen Fragen soll an dieser Podiumsdiskussion mit einem Panel von internationalen ÖkonomInnen nachgegangen werden, die sich aus Anlass der Jahreskonferenz der EuroMemo-Group, eines europäischen Netzwerkes kritischer ÖkonomInnen, in Wien befinden.

Podium:
Marica Frangakis, Nicos Poulantzas Institut, Athen
Miren Etxezarreta, Universidad Autónoma, Barcelona
Dominique Plihon, Université Paris Nord, Paris
Trevor Evans, Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin
Moderation: Werner Raza, ÖFSE. Im Anschluss an die Veranstaltung Erfrischungen.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Termin: 15. September 2011
Ort: C3 - Centrum für Internationale Entwicklung, 1090 Wien, Senseng. 3

Einladung