Kabarettist Ingo Vogl als Finanzminister
Während der Bund noch debattiert, wurde in Salzburg bereits das Budget präsentiert. Das Bundesland Salzburg präsentierte sich am 18. 10. 2010 damit als Vorbild für die Bundespolitik. Weil man in Salzburg nicht verfassungsbrüchig sein wollte, lud die Plattform "Wege aus der Krise" zur Budgetrede mit dem Salzburger Kabarettisten Ingo Vogl. Im Anschluss wurde mit PolitikerInnen diskutiert.
Budgetrede zum Weinen und Lachen
Mit seinen Ausführungen im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Best Western Parkhotels näherte sich Kabarettist Ingo Vogl dem sperrigen Budgetthema auf humoristische Weise. Aufgrund der Brisanz wussten die BesucherInnen dabei manchmal nicht, ob sie weinen oder lachen sollten.
Über den Tisch ziehen und das letzte Hemd ausziehen
Laut Vogl ist eine Budgetrede ein Theaterstück, mit dem versucht wird, jenen, die am massivsten von Kürzungen betroffen sind, klar zu machen, dass Kürzungen unabdingbar sind. Vogl weiter: "Jenen, die über den Tisch gezogen werden, muss klargemacht werden, dass ihnen jetzt auch noch das letzte Hemd ausgezogen werden muss, das sie in ihren leeren Taschen noch gehabt haben, weil Hemden im Moment einfach zu teuer sind. Darum kann man ihnen diese Hemden, die sie sich ohnehin nicht leisten können, auch nicht lassen."