Auch in Österreich zahlen die Ärmsten die Zeche für die Krise. Während TopverdienerInnen gleich 1,5 Prozent zulegen konnten und im Mittel immer noch 1,3 Prozent mehr im Geldbörsel bleibt, haben die 10 Prozent Ärmsten in Österreich jährlich 0,8 Prozent ihres Einkommens verloren. Die Armutsgefährdung ist seit Ausbruch der Krise von 7,2 auf 9 Prozent gestiegen. Dass gerade diejenigen, die ohnehin schon am härtesten zu kämpfen haben, von der Krise am stärksten betroffen sind während die Reichen immer reicher werden ist absurd und verlangt nach dringenden Gegenmaßnahmen. Wege aus der Krise fordert daher echte Entlastungen für einkommensschwache Personen, wie zum Beispiel eine Anhebung der Negativsteuer (Steuergutschrift) für von 54 auf 720 Euro jährlich für GeringverdienerInnen oder die 14-malige Auszahlung der Mindestsicherung.
