Das 5. Zivilgesellschaftliche Zukunftsbudget stand ganz im Zeichen der rasant steigenden Arbeitslosigkeit. Sie steigt seit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise unaufhörlich. Die EU-weite Kürzungspolitik, mit der vorgeblich die öffentlichen Haushalte saniert werden sollen, macht genau das Gegenteil: ein EU Land nach dem anderen kippt in die wirtschaftliche Rezession und damit steigen Arbeitslosigkeit und die Staatsschulden, denn die Steuereinnahmen sinken und die Ausgaben steigen. Damit steigt auch tagtäglich der Druck mit einmaligen Maßnahmen - wie z.B. der Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen - die öffentlichen Haushalte zu sanieren. Und das geht auf Kosten der sozialen Sicherheit und der sozialen Grundrechte der Menschen.
Das Zivilgesellschaftliche Zukunftsbudget zeigt - es geht anders. Wie wichtig sind öffentliche Investitionen in den öffentlichen Verkehr, in die Energiewende, Bildung, Pflege oder auch Kultur? Ist eine mittelfristige Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden pro Woche ein weiteres Mittel zur Schaffung von 100.000 neuer Arbeitsplätze?
Daher haben wir das Zukunftsbudget 2015 nach einer Pressekonferenz mit einem interessierten Publikum und Jörg Flecker (Soziologe, Universität Wien), Philipp Poyntner (BEIGEWUM), Veronika Kronberger (Vorsitzende Plattform Generation Praktikum, GPA-djp) und Johannes Wahlmüller (Klimaexperte, GLOBAL 2000) diskutiert.
Fotos von der Pressekonferenz finden Sie hier...
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