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... zum "Wege aus der Krise" - Newsletter Nr. 01/2016

1) Oxfam Bericht: "An Economy for the 1%"

"How privilege and power in the economy drive extreme inequality and how this can be stopped"


Oxfam International hat einen Bericht zur globalen Ungleichheit vorgelegt. Die Organisation spricht darin von einem neuen Extrem: schon vor einem Jahr hätte die Credit Suisse berechnet, dass nur ein Prozent der Weltbevölkerung  über mehr Vermögen verfügen würden, als der Rest der Weltbevölkerung zusammen. Oxfam legt nun weitere Daten nach und zeigt auf, wie es zu dieser zunehmenden Verschärfung globaler Ungleicheit kommt. Eine wichtige Rolle dabei spiele etwa ein globales Netzwerk an Steueroasen, in denen insgesamt 7,6 Billionen Dollar versteckt werden.

Den Bericht und eine Zusammenfassung können Sie hier herunterladen...

2) OECD hält an irreparablem Steuersystem fest

Auf 100 bis 240 Milliarden US-Dollar p.a. schätzt die OECD die Kosten der Steuertricks multinationalen Konzernen. Die Rechnung dafür bezahlen wir mit höheren Steuern auf Arbeit und Konsum. Auch kleine und mittlere Unternehmen werden benachteiligt.
Statt das Problem an der Wurzel zu packen und multinationale Konzerne steuerlich als Einheit zu betrachten macht die OECD die internationalen Transferpreis-Regelungen für Konzerne nun noch komplexer.

Lesen Sie den gesamten Beitrag hier...

3) 22.-24. Februar 2016: Konferenz Wachstum im Wandel

"An Grenzen Wachsen - Leben in der Transformationsgesellschaft"

Über die natürlichen Grenzen unseres Planeten wissen wir immer genauer Bescheid. Was hindert uns daran, unser Leben, unser ökonomisches Handeln anders und vor allem nachhaltig zu gestalten? Warum findet keine Neuausrichtung statt?
Bei der dritten internationalen Wachstum im Wandel-Konferenz in Wien an der größten europäischen Wirtschaftsuniversität erwarten Sie Panels mit inspirierenden SprecherInnen, spannende Breakout-Sessions zu unterschiedlichen Aspekten des Kon­ferenzthemas sowie partizipative Konferenzformate und der Austausch mit Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

22.–24. Februar 2016
Wirtschaftsuniversität Wien

Programm und Tickets hier...

4) 26. Jänner 2016: Klimawandel und Post-Demokratisierung

Vortrag und Diskussion mit Erik Swyngedouw (University of Manchester, Geography/Political Ecology)

Befinden sich die Klimaverhandlungen in der Sackgasse – und wenn ja, warum? Welche Konflikte und Widersprüche werden in der Klimapolitik und den vorgeschlagenen Lösungsstrategien deutlich?

Die Veranstaltungsreihe "Klimapolitik in der Sackgasse" beleuchtet aus verschiedenen Blickwinkeln die aktuellen Entwicklungen, Debatten und Strategien rund um Klimawandel und Klimapolitik. Sie diskutiert die Ursachen und Folgen des Klimawandels und setzt sich kritisch mit den Lösungsvorschlägen, die u. a. bei der COP 21 diskutiert werden, auseinander. Ebenso werden zivilgesellschaftliche Forderungen, Strategien und Alternativen zu Klimagerechtigkeit und die Mobilisierung rund um „System Change, not Climate Change“ vorgestellt.

http://systemchange-not-climatechange.at/veranstaltungsreihe/

26. Jänner 2016, 18:30
Neues Institutsgebäude, HS II (Erdgeschoß)
Universitätsstraße 1010 Wien

5) 28. Jänner 2016: Buchpräsentation HEIME ANDERS BAUEN - Das neunerhaus Hagenmüllergasse

Lesung mit Alexander Dombrowski, Bewohner, früher Schauspieler und Regisseur
Moderation: Julia Herrnböck (NZZ.at)
Musik: Slavko Nini´c (Wiener Tschuschenkapelle) und Mary Broadcast

Das Neunerhaus lädt zur Buchlesung. Der aktuelle Text - und Bildband "Heime anders bauen" über das Neunerhaus Hagenmüllergasse wurde anlässlich der Eröffnung dieses ganz besonderen Hauses für wohnungslose Menschen von der Wohnbauvereinigung für Privatangestellte herausgegeben und erscheint nun im Jänner 2016. Streitgespräche mit prominenten Personen, Porträts der BewohnerInnen und Beiträge namhafter JournalistInnen und FotografInnen entwickeln aktuelle politische Fragen, die sich jede moderne Stadt heute stellen muss: Wem gehört der öffentliche Raum? Was heißt schon normal? Und: Wieviel ist uns Hilfe für wohnungslose Menschen wert?

28. Jänner 2016, 16.00 Uhr
Hagenmüllergasse 34, 1030 Wien


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