>> Wenn Sie diesen Newsletter nicht korrekt sehen können, klicken Sie bitte hier. |
|||
![]() |
Über 1800 Österreicher und Österreicherinnen haben bei der Briefaktion von Wege aus der Krise mitgemacht. Die Briefaktion richtete sich an Abgeordnete des österreichischen Nationalrates, und hatte eine Kritik an der Ausgestaltung des Sparpakets zum Inhalt. Ziel war es, auf fehlende Vermögenssteuern und die einen Beitrag Wohlhabender aufmerksam zu machen und den Druck für deren Einführung aufrecht zu erhalten. Insgesamt wurden 1147 Mails verschickt, der Brief wurde 665 mal heruntergeladen. Die Aktion endete am 28. März, als das Sparpaket im Nationalrat beschlossen wurde. Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht haben! Bleiben wir gemeinsam am Ball, um Verteilungsgerechtigkeit und ein solidarisches Miteinander Realität werden zu lassen! | ||
![]() |
Schon über 1880 UnterstützerInnen unterzeichneten den Aufruf "Demokratie statt Fiskalpakt"! Der Aufruf stammt von der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AKG), einem offenen Zusammenschluss von SozialwissenschaftlerInnen aus dem deutschsprachigen Raum. Die Initiative warnt im Aufruftext davor, dass der Fiskalpakt eine sozialfeindliche Sparpolitik verordnen würde. Sie sieht in ihm durch den Strafmechanismus für Länder, die den Sparzielen nicht entsprechen können, einen Höhepunkt der autoritären Entwicklung in Europa. Die AKG ruft daher neben der Unterzeichnung des Aufruf außerdem zur Beteiligung an den kommenden Protesten auf, darunter der Global Day of Action am 12. Mai und die internationale Mobilisierung nach Frankfurt a.M. vom 17.-19. Mai . Informationen und Analysen zum Fiskalpakt gibt´s hier! | ||
![]() |
Um ein solidarisches Miteinander geht es auch einem Aufruf verschiedener deutscher Gewerkschaftsverbände mit dem Titel: "Europa neu begründen! Den Marsch in den Ruin stoppen! Die Krise durch Solidarität und Demokratie bewältigen!" Die InitiatorInnen plädieren für eine europäische soziale Bürgerbewegung, die gegen die desaströse Krisenpolitik und für einen radikalen Politik- und Pfadwechsel antritt. Ein erster Schritt auf diesem Weg muss die Ablehnung des Fiskalpakts in seiner gegenwärtigen Form und eine Neuverhandlung des fiskalpolitischen Rahmens sein. Der Aufruf fordert deshalb: Der Weg Europas in den Ruin muss gestoppt werden durch mehr wirtschaftliche Vernunft, soziale Gerechtigkeit und demokratischen Mut! Europa braucht eine öffentliche Debatte über eine neue solidarische und demokratische Zukunft! Wir würden uns freuen, wenn Sie diesen Aufruf hier unterzeichnen! | ||
![]() |
Seit Juni 2010 sind in kambodschanischen Textilfabriken über 2.400 ArbeiterInnen kollabiert. Produziert wird dort unter anderem für die auch bei uns sehr beliebte Textilkette H&M. Dass ArbeiterInnen unter lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen und zu Niedrigstlöhnen Kleidung, aber auch Computer, Spielsachen und vieles mehr produzieren kann nicht toleriert werden! Deswegen startet der ÖGB gemeinsam mit Südwind jetzt eine Petition gegen Arbeit, die krank macht. Einen Videobericht der Aktion zum Start der Kampagne finden Sie hier: Unterschreiben daher auch Sie die Petition für menschenwürdige Arbeit: hier geht´s zur Unterschrift! | ||
Vom 5. bis 6. Mai 2012 lädt das Corporate Europe Observatory (CEO) gemeinsam mit sozialen Bewegungen aus ganz Europa zu einer zweitägigen Konferenz in Brüssel, um progressive Antworten auf die Krise der EU zu finden. Mit dabei sind prominente Stimmen wie Susan George oder Alexis Passadakis. Seit 1997 arbeitet Corporate Europe Observatory daran, den Einfluss von Konzernen aufzudecken und zurückzudrängen, die die Demokratie unterwandern und soziale Sicherung sowie Umweltschutz unterminieren. Es war noch nie so dringend, meint die Initiative, auf der europäischen Ebene gemeinsam Alternativen, Strategien und Aktionen zu diskutieren. Die Konferenzsprache wird Englisch sein. Informationen zur Konferenz und Anmeldemöglichkeit gibt´s hier! | |||
![]() |
Unter dem Motto "Keiner gewinnt bis alle gewinnen" findet am 12. Mai der "Global Evolution Day" statt. In verschiedenen Städten der Welt wird es Aktionen geben. In Europa richten sich diese gegen die aktuelle Krisenpolitik der Troika aus EU, EZB und IWF, die für die Mehrheit der Bevölkerungen Armut, Unsicherheit und Perspektivenlosigkeit bedeutet. Der Tag wurde gewählt, um an die Platzbesetzungen der "Bewegung der Empörten" in Spanien zu erinnern, die an jenem Wochenende vor einem Jahr ihren Anfang nahmen und weltweit Proteste inspirierten. Auch in Österreich sind Aktionen geplant, Details dazu können Sie in unserem nächsten Newsletter erwarten! Aufgerufen wird mit folgendem Text, der in verschiedenen Sprachen weltweit kursiert: Die derzeitige Verteilung der wirtschaftlichen Ressourcen verdammt die große Mehrheit der Weltbevölkerung zu Armut oder tagtäglicher Unsicherheit. Zukünftigen Generationen wird ein Erbe aus Umweltrisiken und -problemen hinterlassen. Und all dies zum Vorteil von einigen Wenigen. Wir fordern soziale Gerechtigkeit und weichen keinen Schritt zurück bei der Verteidigung unserer Rechte. Unsere Repräsentanten haben die Pflicht, unsere Bedürfnisse umzusetzen, sie müssen auf uns hören. Lasst uns am 12. Mai die Straßen in den größten Lautsprecher der Welt verwandeln denn wir sind die 99 Prozent. | ||
Für April möchten wir Ihnen drei Termine besonders ans Herz legen: 12. April 2012: "New Deal" für Europa20. April: Erbschaftssteuern im Kontext20. April 2012: Symposium - "Wer, wenn nicht wir...!"weitere Termine finden Sie wie immer auf unserer Termineseite! | |||
"Wege aus der Krise" mit einer Spende unterstützen! | |||