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Wie Arbeit entlasten und Vermögen gerecht beteiligen? Die Allianz „Wege aus der Krise“ stellt ihre Visionen und Antworten darauf beim „Budgetheurigen“ vor. Lernen Sie das Zukunftsbudget 2014 kennen und diskutieren Sie an Thementischen mit prominenten Persönlichkeiten aus der Zivilgesellschaft und VertreterInnen der Allianz. Lebensqualität sichern! Mit: Freda Meissner-Blau (ehem. grüne NR-Abgeordnete), Ulrich Brand (Politikwissenschaftler, Uni Wien), Willi Nowak (VCÖ - Mobilität mit Zukunft), Gabriele Michalitsch (Politikwissenschaftlerin und Ökonomin, Uni Wien), Daniel Landau (Zukunft.Bildung), Karin Heitzmann (Sozialwissenschaftlerin, WU-Wien), Manfred Nowak (Menschenrechtsexperte, Uni Wien), uvm. Ausklang bei einem Heurigenbuffet Wo: Melker Stiftskeller (Schottengasse 3)
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Österreich wählt! Aber welche Wahl haben wir eigentlich? Wie stehen die Parteien zu Vermögenssteuern? Wie zu einer ökologischen Steuerreform? Wie zu Ausbau der Pflege oder einer Arbeitszeitverkürzung? Welche Parteien nehmen die Vorschläge der Zivilgesellschaft ernst? Und wie können sozial gerechte und ökologisch nachhaltige Konzepte umgesetzt werden? Wir haben alle bundesweit kandidierende Parteien dazu befragt – und ihre Antworten im Wahlkompass 2013 veröffentlicht – unter: www.wege-aus-der-krise.at/lebensqualitaet-sichern.html Demokratie braucht Gestaltung – Gestaltung braucht Initiative! Gemeinsam mit Stimmen aus der Zivilgesellschaft wie Lukas Resetarits oder Sibylle Hamann fordern wir: Überfluss besteuern – in die Zukunft investieren. Nur so kann Lebensqualität für alle dauerhaft gesichert werden. Und wir laden Sie ein, unser Zukunftsbudget mit ihrer Unterschrift online zu unterstützen: auf www.wege-aus-der-krise.at/lebensqualitaet-sichern.html | |||
Das private Vermögen der reichsten ÖsterreicherInnen ist fast doppelt so hoch wie bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Linz, die damit eine Lücke im letzten Vermögensbericht der Österreichischen Nationalbank schließt. Diese hat ihre Erhebung nämlich auf der Basis freiwilliger Angaben durchgeführt und schon damals klargestellt, dass dadurch eine starke Verzerrung bei den reichsten Vermögen zu erwarten war. Gerade hier sind Falschangaben oder Angabenverweigerung nämlich besonders häufig. Auch bezog die ÖENB damals keine Vermögen über 1 Million Euro in ihre Berechnungen ein. Die Linzer Studie errechnete jetzt mit einer umfassenden Wahrscheinlichkeitsrechnung (Pareto-Methode) und einer Obergrenze von 1 Milliarde für einbezogene Vermögen verblüffende Ergebnisse: das reichste 1 Prozent verfügt demnach über 37% des Gesamtvermögens, die 10% Reichsten zusammen vereinen über 69% davon während auf die unteren 50% lediglich 2% entfallen. Einer der Studienautoren, Jakob Kapeller, resümiert: "Es gibt hierzulande mehr Vermögen als angenommen, und es ist ungleicher verteilt als bisher bekannt". Die Dringlichkeit von Vermögenssteuern, um dieser gigantischen Reichtumskonzentration einen Riegel vorzuschieben, steigt damit also noch. Die Studie können Sie hier herunterladen... | |||
Der jährliche Steuerausfall durch die 2005 eingeführte Gruppenbesteuerung beträgt laut Rechnungshof rund 450 Mio. Euro. Durch die Gruppenbesteuerung können in Österreich steuerpflichtige Unternehmen ihre Gewinne im Inland mit Verlusten im Ausland gegenrechnen. Dadurch sinkt in Österreich ihr effektiver Steuersatz beträchtlich, obwohl hier satte Gewinne erwirtschaftet werden. Diese lukrative Möglichkeit der Steuerverminderung wird auch fleissig in Anspruch genommen: seit 2005 ist die Zahl der Auslandsgruppenmitglieder um 248% regelrecht explodiert. Der Rechnungshof kritisiert unter anderem fehlende Transparenz und den im europäischen Vergleich sehr freizügigen Rahmen der österreichischen Gruppensteuerregelung. Wege aus der Krise fordert schon seit Jahren eine umfassende Reform der Gruppenbesteuerung (S. 49). Die nun höher als erwartet berechneten Steuerausfälle bestätigen die Dringlichkeit dieser Forderung. Derartige sozial ungerechte Steuererleichterungen führen nämlich dazu, dass in Folge bei Gesundheit, Bildung und Sozialem gespart werden muss. Dem Argument, dass so Unternehmenssitze in Österreich gehalten werden könnten, kann der Rechnungshof übrigens wenig abgewinnen - im Wirtschaftsblatt meint er dazu: Das Finanzministerium habe "anhand der selbstverwalteten Datenlage keine überprüfbare Angabe über die Wirkungen der Gruppenbesteuerung seit ihrer Einführung machen können". Quelle | |||
Die Finanz– und Wirtschaftskrise ist längst zu einer Verschuldungskrise der Staaten geworden, zumindest wenn man den Mainstream-Medien und der Mehrzahl der Politikerinnen und Politiker Glauben schenkt: Sparen sei das Gebot der Stunde, an dem kein Ausweg vorbei zu führen scheint. Grund genug für ein neuerliches Buchprojekt als „Fortsetzung“ des 2010 erschienen Buchs „Mythen der Krise“.Mit seinem neuen Band möcht der Beigewum aufzeigen, dass es sich hierbei nur um einen weiteren wirtschaftspolitischen Mythos handelt. Doch warum kommen diese Mythen so gut bei den Menschen an? Und welche Auswirkungen haben die Sparmaßnahmen auf die Bevölkerung, die Wirtschaft und sogar auf die Demokratie? Dargestellt werden die wichtigsten Mythen zu »Schulden« und »Sparen«. Diese werden kritisch hinterfragt und die dahinterstehenden ökonomischen Zusammenhänge erklärt. Auch die Ebene der EU-Politik und der dort kursierenden Mythen kommt nicht zu kurz. Leseprobe, weiterführende Infos und Bestellmöglichkeit gibt es direkt beim VSA-Verlag. | |||
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