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... zum "Wege aus der Krise" - Newsletter Nr.  01 / 2013

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1) 24.1.2013 Kampagnenstart: Unser Europa neu begründen!

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Europa 2013: Soziale Errungenschaften und demokratische Rechte sind europaweit bedroht. Während hunderte Milliarden in den Bankensektor fließen, werden gleichzeitig in ganz Europa Löhne, Pensionen sowie Gesundheits- und Sozialleistungen gekürzt.  Wie lange lassen wir uns das noch gefallen?

Zum Start der Kampagne "Unser Europa neu begründen!" lädt Attac zur Auftaktveranstaltung in das AK Bildungszentrum:

Wann: 24.1.2013, 17:00 – 21:00 Uhr
Wo: AK Bildungszentrum, Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
u. a. mit:
    Elena Chaztimitzali (Solidarity for All, Griechenland)
    Georgios Chondros (Syriza, Griechenland)
    Elisabeth Klatzer (Attac Österreich)
    Markus Koza (UG/AUGE)
    Christoph Mayer (Attac Deutschland)
    Alexandra Strickner (Attac Österreich)

„Europa neu begründen“ heißt europaweit mit anderen Bewegungen und Organisationen aktiv zu werden. Unterschiedliche Strategien und Handlungsmöglichkeiten werden auf der Veranstaltung vorgestellt, in Arbeitsgruppen werden diese dann vertieft.

Weitere Informationen und aktuelles zur Kampagne finden Sie hier...

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2) Wasserprivatisierung stoppen: Wasser ist ein Menschenrecht!

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Anlässlich der Bedrohung der öffentlichen Wasserversorgung lädt die AK am 25. Februar zur Veranstaltung "Die Zukunft der Wasserversorgung" (Informationen hier).

Auch die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten ruft dazu auf, den Plänen der EU-Kommission zur Privatisierung der Wasserversorgung in Europa einen Riegel vorzuschieben. Dazu gibt es jetzt die Möglichkeit, die Europäische BürgerInneninitiative (EBI) "Wasser ist ein Menschenrecht" online zu unterschreiben.

Wasser ist ein Öffentliches Gut, keine Handelsware - die EBI fordert die Europäische Kommission zur Vorlage eines Gesetzesvorschlags auf, der das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung entsprechend der Resolution der Vereinten Nationen durchsetzt und eine funktionierende Wasser- und Abwasserwirtschaft als existenzsichernde öffentliche Dienstleistung für alle Menschen fördert. Diese EU-Rechtsvorschriften sollen die Regierungen dazu verpflichten, für alle Bürger und Bürgerinnen eine ausreichende Versorgung mit sauberem Trinkwasser sowie eine sanitäre Grundversorgung sicherzustellen.

Als Hintergrundinformation empfehlen wir Ihnen die Dokumentation  "Geheimoperation Wasser: Wie die EU-Kommission Wasser zur Handelsware machen will"

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3) Interaktive Grafik: Die Krise verstehen

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In den Medien liest man aktuell oft von der "Staatsschuldenkrise". Doch sind die Staatschulden das eigentliche Problem? Beschäftigt uns die globale Finanz- und Wirtschaftskrise nicht ohnehin schon seit mehreren Jahren? Was sind dann eigentlich die Ursachen dieser Krise? Das Jahoda-Bauer Institut hat eine interaktive Grafik entwicklelt, die ein grundlegendes Verständnis der Krise vermitteln soll. Mit simplen Klicken durch die Knotenpunkte der Grafik werden komplexe Zusammenhänge greifbar und die wichtigten Aspekte der Krise im Überblick dargestellt.

Zur Onlineversion kommen Sie hier...

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4) 27.01.2013: The Brussels Business - Wer regiert die EU?

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Der Dokuthriller "The Brussels Business - Wer regiert die EU?" wird am 27. Jänner um 23.05 in ORF2 ausgestrahlt.

Aus der Ankündigung des ORF:

Wer hat in der EU das Sagen? Was ist gerade noch erlaubt und wo endet eigentlich die Legalität? Ein Doku-Thriller beleuchtet die Grauzone der europäischen Demokratie. Der Film ist ein profunder Blick in die Brüsseler Welt der 15.000 Lobbyisten, der Think Tanks und in die Netzwerke unterschiedlichster Machtstrukturen.

Dem österreichischen Regisseur Friedrich Moser ist gemeinsam mit dem belgischen Sozialwissenschaftler Matthieu Lietaert ein informativer, hochbrisanter Dokumentarfilm über die engen Verflechtungen zwischen Wirtschaftslobby und den Brüsseler EU-Institutionen gelungen.

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5) Interview mit Noam Chomsky: Ziel europäischer Politik ist die Auflösung des Wohlfahrtsstaates

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In einem von Bettina Csoka (Ökonomin in Linz) übersetzten Interview mit dem prominenten US-Philosophen Noam Chomsky kommt dieser zu folgendem Schluss: "Europas Politik macht nur unter einer Annahme Sinn: dass das Ziel die Auflösung des Wohlfahrtsstaates ist". Er macht darin deutlich, dass es mehr als nur heße Luft ist, wenn Mari Draghi (Chef der Europäischen Zentralbank) den Sozialstaat als Auslaufmodell bezeichnet.

Das vollständige Interview lesen Sie hier...

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